Abulafia: »Hast du das Passwort?«

Sa, 07.06.14 

Bullet Anleitung Google Drive und Google Sites

· 08:06 ·

Für meine Kollegen habe ich zwei kleine Anleitungen geschrieben. Eine für Google Drive und eine für Google Sites. Vielleicht kann das jemand brauchen:

Google Drive (Deutsch, Google Document, Link zu Google Drive)

Google Sites (Deutsch, Google Document, Link zu Google Drive)

Anleitung Google Drive und Sites

Do, 16.05.13 

Bullet Eine spontane Aufgabe …

· 07:05 ·

… und ein erster MatJax-Test in WordPress.

Pfingsten ist nicht mehr weit und ich wollte nicht noch mit einem neuen Thema in Mathe beginnen. Da viel fiel mir eine Aufgabe ein:

Gegeben sind die beiden Punkte $$P(2|6)$$ und $$Q(-4|4)$$.

  1. Finde eine quadratische Funktion $$y=ax^2 + bx + c$$, deren Graph durch diese beiden Punkte läuft.
  2. Finde noch eine (andere) Funktion, deren Graph durch diese beiden Punkte läuft.
  3. (optional) Finde noch eine (andere) Funktion, deren Graph durch diese beiden Punkte läuft.
  4. Finde eine Möglichkeit, alle Funktionen zu finden, die durch diese beiden Punkte laufen.

Die SuS sehen sehr schnell, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, eine quadratische Funktion durch zwei Punkte laufen zu lassen. Das Finden läuft dann auf das Lösen eines Linearen Gleichungssystems (LGS) hinaus, bei dem mit zwei Gleichungen drei Variablen gesucht werden.

Die SuS haben also die Wahl, einen der Parameter $$a$$, $$b$$ oder $$c$$ selbst zu bestimmen. Die beiden anderen ergeben sich. Die meisten entscheiden sich für die Vorgabe von $$a$$, da sie sich darunter am einfachsten etwas vorstellen können (Öffnung).

Einige wählen auch $$c$$ als Vorgabe. Das mögen sie noch von den Linearen Funktionen. Das ist der Schnittpunkt des Graphen mit der y-Achse.

1 bis 3 war doch recht schnell gelöst. Bei 4 waren fast alle ratlos. Ich gab ihnen den Tipp, dass $$a$$ (beispielsweise) in dem LGS so zu behandeln, als ob es eine Zahl wäre. Am Ende hängt also $$b$$ und $$c$$ von $$a$$ ab. Uhhh. Den Unterschied zwischen diesen drei Variablen hatten sie dann doch nicht so schnell begriffen.

Nach einiger Zeit und nach viel Verrechnen und Gefluche Nachdenken hatten einige das Ergebnis. Alle Ergebnisse wurden mit GeoGebra geprüft und die Verblüffung war groß, als die Parabel wirklich durch $$P$$ und $$Q$$ verlief.

Aufgabe 4 ließ sich auch mit Hilfe von GeoGebra überprüfen. Aber leider nur jeder Fall für sich allein. Also $$a$$ vorgeben, $$b$$ und $$c$$ daraus berechnen, Funktionsterm zusammenbasteln, zeichnen, überraschen lassen.

Das geht eleganter:

Das Gleichungssystem lassen wir uns von WolframAlpha lösen: Cool!

Die Lösungen $$b=2a+1/3$$ und $$c=16/3-8a$$ hatten die Schüler auch raus. Nur nicht so schnell :)

Jetzt GeoGebra: Ein $$a$$ wird beliebig festgelegt. Im Eingabebereich a=2 (Enter). $$a$$ als Schieberegler anzeigen lassen. Die beiden anderen Parameter ergeben sich aus den Lösungen und dem jetzt festgelegten $$a$$. Im Eingabebereich: b=2a+1/3 (Enter), c=16/3-8a (Enter). Nun noch die Funktion einzeichnen. Im Eingabebereich y=ax^2+bx+c. Jetzt kann man das $$a$$ mit Hilfe des Reglers einstellen, $$b$$ und $$c$$ ändern sich entsprechend und der Graph läuft immer durch die Punkte.

Schön!

Einige Schüler haben lauf aufgeschrien, als die erste selbst berechnete Parabel wirklich durch die beiden Punkte verlief. Für einige Schüler war es schlicht ein Wunder. So richtig begriffen hatten sie es nicht. Viele waren einfach nur hin und weg. Ein winziger Funken Mathematik strahlte da in unseren Augen.

Fr, 10.05.13 

Bullet Mathematik im DokuWiki

· 06:05 ·

Mathematische Formeln im Netz — speziell im Browser — sind immer ein Problem. Auswege sind PDFs, kleine Grafiken oder auch eine linearisierte Schreibweise der Formeln. Alles nicht sehr schön. Entweder es macht viel Arbeit beim Schreiben oder Bearbeiten oder der Druck sieht nicht so toll aus.

Schön wäre es, wenn es eine Sprache gäbe, mit der man Formeln direkt in HTML einbinden könnte. MathML soll sowas eigentlich mal leisten. Bisher unterstützt das aber nur der Firefox. Und schreiben will man sowas auch nicht. Gibt’s da nichts besseres?

LaTeX wäre doch toll. Dafür gibt es MathJax. Ein JavaScript, das Pseudo-LaTeX in HTML plus CSS umwandelt, so dass man ordentlichen Formelsatz in HTML bekommt. Plugins gibt es für viele Systeme (WordPress, Dokuwiki, Drupal, …).

Ich benutze das in einem DokuWiki.

Man kann jetzt eine Formel erstellen, indem man

\( \frac{1}{2} \)

eingibt. Nur ist das doch reichlich Tipperei für einen kleinen Bruch. Auch dafür gibt es Abhilfe:

Seit Version 2.0 von MathJax kann man auch ASCIIMath als Eingabe wählen und das JavaScript rendert dann die Formeln. Das sieht genau so gut aus, lässt sich aber für einfachere Formeln schneller schreiben:

`1/2`

(Linearisierte Schreibweise in Backticks)

Gerade für die Schulmathematik lässt sich so schnell und schön Mathe ins Netz bringen.

In den DokuWiki-Einstellungen kann man die MathJax-Optionen mit ASCIIMath einrichten:

MathJax.Hub.Config({ config: ["MMLorHTML.js"], jax: ["input/TeX","input/MathML","input/AsciiMath","output/HTML-CSS","output/NativeMML"], extensions: ["tex2jax.js","mml2jax.js","asciimath2jax.js","MathMenu.js","MathZoom.js"], TeX: { extensions: ["AMSmath.js","AMSsymbols.js","noErrors.js","noUndefined.js"] } });

Damit ist es möglich, die etwas komplexere LaTeX-Syntax zu nutzen, als auch die einfachere und oft ausreichende ASCIIMath-Syntax.

Beispiel:

`y=x^2 + 1` `y=2x^2 -5` `((-2)/x) * 7` `((-3x^2)/7)*14x`

MathJax mit ASCIIMath

Chrome rendert etwas gröber. Firefox macht das etwas besser. Die MathML-Darstellung im Firefox sieht noch etwas besser aus. Von einer prinzipiellen MathML-Ausgabe von MathJax ist aber abzuraten, da die meisten Browser MathML nicht genügent unterstützen.

 

Di, 07.08.12 

Bullet Blogparade: Reflektierende Praktiker

· 01:08 ·

http://twitter.com/herrlarbig/status/232602186067103744

Einladung zur Blogparade: Reflektierende Praktiker (Lehrende und Co)

Zur Info: Lehrer an einer Bayerischen Wirtschaftsschule (Mittlerer Schulabschluss); 7 Jahre an einer Privatschule beschäftigt; Studium Lehramt Mathe/Physik; Unterricht in Mathematik und Datenverarbeitung in den Klassen 7 bis 11

Auch ich möchte der Einladung folgen und kurz aufschreiben, wie ich meinen Unterricht reflektiere. Selbstreflexion ist für mich ein sehr schönes Wort. Es ist enorm wichtig von Zeit zu Zeit das eigene Handeln zu betrachten und Schlüsse daraus zu ziehen. Das gilt nicht nur für die Arbeit als Lehrer, sondern für jede Lebenssituation.

Auch im Umgang mit meinen eigenen Kindern ist mir meine Selbstreflexion sehr wichtig. Häufig sieht man sein eigenes Verhalten in einem anderen Licht, wenn man sich neben sich stellt und versucht unvoreingenommen das Getane zu beurteilen. Daraus ergeben sich wichtige Konsequenzen.

In der Schule versuche ich verschiedene Methoden, um mein Handeln zu reflektieren. Das klingt jetzt vielleicht alles sehr durchdacht und konsequent. So ist es aber nicht. Es ist eher ein Flickwerk von Methoden, die in den letzten Jahren “herangewachsen” sind.

1) Ich führe einen relativ umfangreichen Lehrerkalender. In diesen wird alles faktische aufgeschrieben. Die Termine der Schulaufgaben, die Themen der Unterrichtsstunden, die Stunden, die für die Kontrolle der Hausaufgaben geopfert wurden u.s.w.. Das ist also das rein Objektive meines Unterrichts. Datenmaterial. Daraus lassen sich für die Zukunft Schlüsse ziehen. Wann schreibe ich die Schulaufgaben? Warum musste ich dies und das so lange üben lassen? Warum war die Hausaufgabe so schwer von den Schülern zu bearbeiten?

2) Außerdem fotografiere ich ab und an meine Tafelbilder mit dem Handy ab und speichere sie in Klassen- und Themenbücher in Evernote. Dazu schreibe ich mir Notizen. Gerade Tafelbilder spielen bei mir eine große Rolle im Unterricht. Ich arbeite gern und viel mit der Tafel. Mit dieser Methode will ich versuchen meine Tafelbilder und damit die Hefteinträge zu verbessern.

3) Gesamte Stundenkonzepte werfe ich aber über den Haufen, wenn ich Unterrichtsbesuche bei anderen Kollegen mache. Sie geben mir Inspiration und lassen mich meinen eigenen Unterricht in einem ganz anderen Licht erscheinen. Ich bin dann immer ganz neidisch, dass ich das trockene Mathematik unterrichten muss und nicht die Freiheit der Deutschlehrer oder Geographen habe :) Bei uns an der Schule herrscht — mit Ausnahmen — ein sehr gutes Klima unter den Kollegen. Die Zusammenarbeit (auch Online) könnte jedoch besser sein.

4) In den Ferien finde ich oft die Zeit und die Muse mich um meine Aufzeichnungen der vergangenen Wochen zu kümmern, sie zu ordnen und zu werten. In den Ferien entstehen die meisten neuen Ideen und vermasselte Konzepte werden überdacht oder verworfen.

5) Immer am Ende eines Themas bzw. immer in der letzten Stunde vor den Ferien bespreche ich die letzten Wochen mit den Schülern. Was war eine Qual, was war Freude. Was wurde verstanden, was wurde als Mathe-Zauberei abgelegt. Dabei kommt immer der Wunsch der Schüler, in der Schule mehr zu üben. Wie ich das zeitlich schaffen soll? Daran arbeite ich noch …

6) Der Schulträger — eine gemeinnützige GmbH — führt alle zwei Jahre eine interne und eine externe Evaluation durch. Bei dieser können Schüler, Eltern und Lehrer anonym einen Fragebogen online ausfüllen und ihre Meinung zu den verschiedensten Facetten des “Schullebens” an unserer Schule mitteilen. Die Fragen reichen von der fachlischen Kompetenz des Lehrers bis zur Qualität der Pausenversorgung. Es gibt Fragen, die den einzelnen Lehrer betreffen, es gibt Fragen zur Schulleitung oder zum Schulhaus. Alle beteiligten können ihre Meinung kundtun. Für die Schüler sehr wichtig: anonym. Es gibt auch ein Feld für freien Text. Neben allerlei Lobhudelei seitens der Schüler findet man auch sehr viel konstruktive Kritik am eigenen Unterricht. Die Ergebnisse dieser Evaluation bekommt die Schulleitung und der entsprechende Lehrer. Es gibt Gespräche mit der Schulleitung. Ich nehme diese “Umfragen” sehr ernst.

Was noch? Ich wünschte, mir könnte jemand meine Feigheit austreiben, wenn es darum geht, Neues zu probieren. Es dauert bei mir sehr lange und ich muss mir meiner Sache relativ sicher sein, bevor ich etwas an meinem Unterrichtsstil ändere.

Die Reflexion ist das Eine, die Konsequenzen umsetzen das Andere.

Ich hoffe auf viele interessante Beiträge.

Danke, herrlabrig …

Mi, 23.05.12 

Bullet Dropbox als Webspace

· 08:05 ·

Ich habe für meine Schüler einige Dateien — meist PDF — im Netz. Die Dateien liegen entweder im Hausaufgaben-Wiki oder als Link auf meiner Mathe-Seite.

Einige der PDFs werden von mir regelmäßig geändert. Damit das keine ftp/Upload/Download-Orgie wird, lege ich die Dateien in meine Dropbox, kopiere den öffentlichen Link und füge diesen in die Webseite ein.

So kann ich die Dateien “auf dem Webspace” bearbeiten und brauche mir keine Sorgen über die Aktualität der Dateien zu machen.

Schlau, oder? :)

So, 25.03.12 

Bullet Screencasts für den Unterricht erstellen

· 04:03 ·

Von der Khan Academy bin ich begeistert. Für das Konzept des “Flipped Classrooms” sehe ich in meiner Unterrichtssituation aber keine Einsatzgebiet. Meine Schüler finden es aber toll, wenn sie zu Haus, in Ruhe und in ihrem Tempo bestimmte Rechenwege nachvollziehen können. Dafür mache ich hin und wieder einen Screencast.

In diesem Beitrag will ich auf die technischen Aspekte eingehen.

Ich wollte die Screencasts so machen, wie sie in der Khan Academy oder bei Jörn Loviscach zu sehen sind. Dazu braucht man neben dem obligatorischen Computer mit Netz ein Grafiktablett und ein Mikrofon.

Ich hatte noch ein etwas älteres Wacom Bamboo (CTF-430)*, welches ich selten nutzte. Die sensible Fläche entspricht etwas DIN A6. Das ist recht klein aber erträglich. Das Schreiben ist gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit bessert sich das Schriftbild aber.

Beim Einrichten des Tablett war für mich wichtig, nur den wirklich zum Schreiben benutzen Bereich für das Gerät zur Verfügung zu stellen. Ich habe einen 23-Zoll-Monitor. Standardmäßig bedient der Treiber des Digitizers den gesamten Bildschirm. Dadurch wird das Schreiben unnötig schwierig.

Zusätzlich ist es angebracht, die “Proportionen zu erzwingen”. Dadurch bleibt zwar meist ein kleiner Teil des Tabletts ungenutzt, aber die horizontalen sowie vertikalen Bewegungen des Stifts bleiben “synchron”.

Zum Schreiben kann man im Prinzip jedes Bildbearbeitungsprogramm nutzen. Ich habe einige versucht. Durchgefallen sind eigentlich alle Getesteten. Entweder ist die Bedienung für den Zweck zu umständlich oder die Bildschirmdarstellung kommt mit den schnellen Bewegungen des Stifts nicht mit.

Am Ende bin ich bei “Windows Journal” gelandet, das auch Jörn Loviscach nutzt. Bei diesem Programm kann man den Schreibhintergrund sehr genau einstellen und mit verschiedenen “Spitzen” auch verschiedene Akzente setzen. Der Markiermodus eignet sich ausgezeichnet, um Hervorhebungen zu kennzeichnen. Einziger Nachteil des Programms für mich: Man kann keine Linien zeichnen. Das brauche ich zum Beispiel bei Videos zu Linearen Funktionen.

Für meine Videos nehme ich einen Linienabstand von 8 mm (Datei — Seite einrichten). Das gestattet mir ein ähnliches Schreiben, wie auf kariertem Papier.

Vom schwarzen Hintergrund bin ich abgekommen, da dieser nach dem Kodieren auf youtube sehr “unruhig” wird. Schwarz fand ich aber schöner. Grün — wie die Tafel — funktioniert gar nicht.

Für das Aufnehmen des Tons habe ich am Anfang ein billiges Headset* genommen. Dann wurde ein etwas teureres Headset gekauft. Dann stellte ich fest, dass ich kein Headset-Typ bin und beide Headsets gingen in den Besitz meines Sohnes über. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass das Mikrofon meiner Webcam (Logitech C270) einen recht guten Sprechton hinterlässt.

Da ich aber ab und an auch Musik aufnehme, entschied ich mich dann aber für ein Yeti von Blue. Das ist zwar nicht billig aber für sehr viele Sachen sehr gut geeignet.

Für das eigentliche Aufnehmen nutze ich “Screencast-o-matic”. Das ist ein kostenloses Online-Tool, was das Aufzeichnen und Publizieren von Screencasts sehr einfach macht (benötigt wird nur Java). Die kostenlose Version ist auf 5 Minuten Aufnahmezeit beschränkt. In der Pro-Version hat man diese Einschränkung nicht. Außerdem stehen eine Reihe von Bearbeitungsmöglichkeiten (Schneiden, Maus-Bearbeitung, Geschwindigkeitsänderung, Übergänge, Overlays, …) zur Verfügung.

Die Aufnahme erfolgt mittels eines Overlay-Rahmens. Dessen Größe kann beliebig eingestellt werden. Es stehen aber auch einige vordefinierte Größen zur Verfügung. Ich nutze für meine Aufzeichnungen 1024×768.

Dieses Format bietet mir genügend Platz, um auch umfangreichere Sachverhalte darzustellen. Sieht man sich die Videos bei youtube an, so kann man schon in der “Großer Player”-Ansicht sehr gut lesen. HD ist für mich nicht so gut geeignet, da der Platz doch sehr breit ist und die rechte Seite dann meist leer bleibt.

Nach dem Aufzeichnen können die Videos bearbeitet werden. Die Pro-Version bietet hier viele Möglichkeiten. Wenn ich damit fertig bin, lädt Screencast-o-matic die Videos gleich zu youtube hoch. Man könnte die Videos aber auch nur kodieren lassen und sich dann auf die Festplatte speichern.

Der Upload klappt ohne Probleme. durch das 4:3-Format entsteht rechts und links neben dem eigentlichen Video je ein schwarzer Balken. Da youtube nur noch 16:9 darstellt, ist das nicht vermeidbar.

Mit diesem Verfahren geht das Erstellen von Videos sehr schnell von der Hand. Ich kann also meinen Schülern in der Unterrichtsstunde versprechen, ein Videos zum Thema zu machen und am Nachmittag steht es dann Online. Bisher habe ich noch keine Komplikationen gehabt. Weder im Zusammenhang mit Screencast-o-matic, noch beim Upload zu youtube.

Das auch von mir kurz getestete Camtasia Studio ist auch recht brauchbar. Es bietet eine große Fülle von Nachbearbeitungsoptionen. Leider ist das Programm sehr teuer und der Upload direkt zu youtube funktioniert bei mir nicht.

Hinweis: * Amazon-Link, kein Partner-Link, kein anderer Link brauchbar :)

Mo, 19.03.12 

Bullet Schnell mal einen Lückentext erstellen

· 07:03 ·

www.learnclick.com ist das wohl einfachste Werkzeug, mit dem man Lückentexte erstellen kann. Zum Ausprobieren braucht man sich nicht einmal anmelden.

Registriert man sich jedoch auf der Webseite kann man verschiedene Klassen anlegen und auch umfangreiche Auswertungen der Schülerantworten sehen (Premium-Version).

Das Erstellen eines Lückentextes ist denkbar einfach: Text in ein Textfeld schreiben/kopieren, gesuchtes Wort markieren und “Lückenwort erstellen” auswählen.

Die Art des Lückentextes lässt sich am unteren Rand festlegen. Allerdings nur für die gesamte Aufgabe. Zu Verfügung stehen die klassischen Lücken, Drop-Downs und Drag&Drop-Aufgaben.

Hat man den Lückentext erstellt, kann er einer vorher erstellten Klasse zugewiesen werden:

Der Schüler kann sich dann mit dem vergebenen Benutzernamen und dem Passwort anmelden und sieht die der Klasse zugewiesenen Lückentexte.

Auswertung für den Schüler:

Haben die Schüler die Aufgaben erfüllt, kann man sich die Ergebnisse ansehen. Diese Statistiken gibt es aber nur im Premium-Account, den man noch bis Ende März 2012 für 5 EUR pro Jahr erhält (sonst 10 EUR).

Sa, 17.03.12 

Bullet Administratives

· 05:03 ·

Ich habe mich vom debianforum.de-Planeten abgemeldet. Es werden hier keine Linux-Beiträge mehr kommen.

Ich habe wohl nirgends so viel über Computer im Allgemeinen und Linux im Speziellen gelernt, wie im debianforum.

Vielen Dank an Sebastian für die jahrelange Arbeit.

Sa, 17.03.12 

Bullet Informationen zentralisieren

· 12:03 ·

Es gibt viele Orte und Situationen, bei denen man eine interessante Information findet. Man kann Tweets “faven”, bei Google Reader Artikel “staren” oder bei GMail einer Mail ein bestimmtes Label zuordnen.

Das Problem: Sucht man eine Information ist die erste Frage: “Wo habe ich die Information gespeichert?”. Erst dann kann man sich in der betreffenden Anwednung bzw. Dienst auf die Suche machen.

Dieses Problem hatte auch Tim in “Not save for work” angesprochen. Er hatte Favs für den Mac empfohlen. Ich habe keinen Mac und lokal auf der Festplatte möchte ich die Informationen auch nicht haben.

Was tun?

Ich verwende ifttt (if this then that). Bei diesem Webdienst definiert man sogenannte Tasks, die beispielsweise gefavte (sic!) Tweets an diigo weiterleiten.

Jetzt fehlt noch der zentrale Ort, an dem die Informationen gesammelt werden. Für mich muss das Online sein. Es könnte Evernote, delicious oder auch der Posteingang sein. Da ich meine Bookmarks bei diigo sammle, landen meine Informationsatome natürlich auch da.

Ein Beispiel: Ich möchte alle gefavten Tweets zu diigo.

Die Erstellung eines Tasks erfolgt nach der Methode “Wenn dieses <–> Dann jenes”. Als erstes wählt man den Dienst aus, bei dem das Auslöseereignis auftritt (hier Twitter). Dann wählt man einen der vorgegebenen Trigger. Das sind Ereignisse, die bei Twitter ausgelöst werden können:

Nachdem man den Trigger gewählt hat ist “if this” abgeschlossen. Jetzt muss noch angegeben werden, was passieren soll, wenn dieses Ereignis eintritt:

diigo auswählen. Auch hier gibt es verschiedene Aktionen, die bei diigo ausgeführt werden können:

Es wird ein neues privates Lesezeichen erstellt.

Besonders schön: Die Einstellungen des gespeicherten Lesezeichens kann man praktisch per Drop-Down-Liste auswählen. Bei mir bekommen alle automatisch in diigo eingefügten Lesezeichen das Tag “ivo-todo”.

Ich kann dann ab und zu die Lesezeichen bei diigo nach diesem Tag filtern und den Lesezeichen noch weitere Tags oder Kommentare hinzufügen. Das Tag “ivo-todo” lösche ich dann und die Arbeit ist getan.

ifttt bietet eine riesige Auswahl an Channels, die für Input sorgen können. Darunter auch exotische, wie “Datum/Uhrzeit” oder “Wetter”. Über die große Anzahl von Triggern lässt sich nahezu jede Situation abdecken.

Was mit fehlt ist Google+. Da es aber dafür noch keine API von Google gibt, ist es kein Wunder, dass ifttt noch nicht damit umgehen kann.

Do, 15.03.12 

Bullet Apple: “iPad im Klassenzimmer”

· 08:03 ·

Am Mittwoch war ich in München bei Apple zur Veranstaltung “iPad im Klassenzimmer”.

Eine Sache möchte ich vornweg schicken: Ich bin kein großer Apple-Freund. Aufgewachsen bin ich mit OS/2 und Linux. Im Alter wird man träge. Heute benutze ich Windows und die Server in der Schule laufen mit selbst administriertem Linux. Von Apple kenne ich nur ein 5 Jahre altes MacBook und einen iPod touch 3G.

Nun zur Veranstaltung: Im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern von “Schulhardware” bietet Apple ein Konzept. Man kann das aus verschiedenen Richtungen sehen aber sie haben ein Konzept.

Ein iPad pro Schüler. Ein iPad für den Lehrer.

Am Anfang der Veranstaltung wurde das Konzept von Apple erläutert. Appletypisch gibt es keine Keynote-Folien im Netz. Man solle doch den iPad nicht als “elektronische Schreibmaschine” sehen — auch nicht als Schreibmaschine mit Rechtschreibkorrektur. Der iPad soll ein Werkzeug sein, um kreativ tätig zu werden. Dazu gibt es Inhalte und Werkzeuge.

Sie hatten auch einen Medienpädagoge bei der Hand, der uns einiges zeigte. Was ich aber noch nie gesehen habe, auf so einer Art von Veranstaltung: Die Lehrer bekamen einen Arbeitsauftrag, der dann mit dem iPad umgesetzt werden musste. Wir hatten Chromatographie. Das war in 10 Minuten gedreht, geschnitten, Titel dazu und hochgeladen. Beeindruckend, wie schnell das geht.

Hätte man ein Laptop gehabt, bräuchte man eine zusätzliche Kamera, Videoschnittsoftware hätte installiert werden müssen und die gebräuchlichen Schnittprogramme sind nicht so intuitiv, wie die iPad-Variante.

Nach Fertigstellung der Videos präsentierten alle ihre Ergebnisse. Per AirPlay und AppleTV auf einen Beamer. Eine Gruppe nach der Anderen. Ohne Probleme. Großartig.

iBookAuthor wurde kurz angeschnitten. Ich finde das zwar nicht so toll, es ist aber für die Kollegen wohl das einfachte, was man bekommen kann. Auch das Anmerken in den Büchern ist toll. Allein: Die Inhalte fehlen noch. Ich werde meine Inhalte lieber in HTML gießen. Das kann man auf allen Plattformen ansehen und frei ist es dann auch noch. Anmerkungen kann man in HTML-Seiten aber nur schwer realisieren (diigo, was noch?).

Im Vergleich zu einem Laptop/Netbook nimmt das iPad erschreckend wenig Platz auf dem Schülertisch in Anspruch. Es bleibt immer noch Raum für Buch und Heft. Die vorgestellte OtterBox ist für die Schule genau das Richtige und sicherlich robuster, als ein Laptop.

Am meisten beeindruckt hat mich aber AirPlay. Was ergeben sich da für Möglichkeiten …

Was fehlt ist eine Tastatur. Ich habe keine Erfahrung mit dem Schreiben auf einer so glatten Oberfläche. Kann man da eine A4-Seite (mehr nicht) schreiben? Ist das Gewöhnungssache?

Und der Preis: Als ich letztes Wochenende in Ottobrunn bei der DigiLern war, schilderte auch ein Gymnasium aus Güthersloh ihre Erfahrungen mit Laptopklassen. Die hatten einen Plan. Das waren keine Anfänger. Die Schüler (bzw. deren Eltern) kauften Laptops. Business-Laptops. Für 1000 EUR. Klar, kann ich verstehen. Wenn man ein Laptop 4 Schuljahre benutzt, will man ein robustes und langlebiges Gerät.

Kann man ein iPad 4 Jahre lang nutzen? Der Akku meines 2 Jahre alten iPod touch schwächelt jetzt schon. Ist Apple care eine Option? Aber mit 500 bis 600 EUR ist man immer noch 400 EUR unter den Laptops.

Ich bin begeister.

Muss ich mir jetzt ein iPad kaufen?

BTW: Ich habe gerade mein Blog wieder aktiviert. Gibt’s technische Probleme?

Do, 15.03.12 

Bullet Zwei Jahre ohne Blog

· 05:03 ·

Soll ich wieder anfangen?

Do, 22.04.10 

Bullet Online LaTex-Kompiler

· 06:04 ·

Manchmal nervt der Formeleditor von OO.o einfach.

Deshalb: LaTeX Equation Editor for Writing Maths on the Internet

Erstellt recht brauchbare Ergebnisse: Mehrere Gleichungen lassen sich recht einfach am “=” ausrichten. Sowas ist für OO.o ein Problem, welches sich nur mit Tricks beheben lässt.

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