Witz

Sagt ein Magnet zum anderen:

»Ich weiß gar nicht, was ich heute anziehen soll.«

(Irgendwo im Netz gelesen.)

Der ist btw fast so gut, wie mein Lieblingswitz:

Frißt ein Kannibale einen Clown und sagt: »Schmeckt aber komisch.«

Explosiv

Der Rote Dani und der »Ex-Ich-BILD-dir-meine-Meinung«-Tiedje heute bei Frau Maischberger. Nitroglyzerin (Glycerintrinitrat) und Dynamit (Glycerintrinitrat, Kieselgur und Natriumcarbonat) in einem Topf. Dazu die Zündschnur Sandra. Cohn-Bendit braucht man nur schütteln und schon geht er hoch. Tiedje braucht da ab und an die Zündschnur Maischberger dazu. Zusammen einfach sehr sehenswert.

Der alte Linke versucht gegen einen allen Zweifeln erhabenen Lügner mit Argumenten zu kommen. Nein, so wird das nichts. Dani siehst du nicht die Arroganz und die herablassende Art und Weise vom Chefredakteur?

Ich würde die BILD verbieten. Echt. Und jeder, der schonmal eine »Nachricht« ungeprüft von Bild abgeschrieben hat, gleich mit.

Genug Beispiele gibts ja: http://www.bildblog.de

JEHOVA!

Neil Young Like the poor and Pauline Fowler, Neil Young is always with us, a reminder of the drearier things of life. Venerated by paunchy Mojo-reading types, Young – whose reedy voice is the exact timbre of a continental dial tone – has changed neither his riffs nor his plaid shirt since he left Buffalo Springfield in 1968. Forever droning on about a mythical, moral America, Young has even-handedly bored three generations equally thoroughly, and unleashed some unspeakable musical atrocities. His last record, Greendale, was a concept album apparently scripted by William McGonagall, the anti-communist dirge Rockin‘ In The Free World remains one of the direst songs ever penned, and so relentlessly maudlin is Young that poor, impressionable Kurt Cobain quoted him in his suicide note. The apologists who boast that Neil Young has „never sold out“ forget the main reason things don’t sell out: people don’t want to buy them.

http://www.guardian.co.uk/arts/features/story/0,11710,1365982,00.html

via http://spreeblick.de/wp/index.php?p=321

Edit: :-)

Wortberge

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort „und“ und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immernoch.

via http://www.newmediadesigner.de/

Dankeschön.