Quo vadis, Linux?

Diese Hitze — und dann das:

Heute hatte ich mich entschieden, endlich mal mein Kubuntu von 5.10 auf 6.06 zu bringen. Es sollte eine Neuinstallation werden, da ich auf diese Weise einigen Ballast los werden wollte. Mit der Live-CD und dem darin enthaltenen Installer hatte ich bisher keinen Erfolg und so zog ich mir kubuntu-6.06-alternate-i386.iso herunter.

Damit habe ich gebootet und der Spaß begann. Als Zielpartition wollte ich hdb8 benutzen. Nur leider zeigte das Tool mir meine ganze Festplatte als eine große Partition an.

Komisch. fdisk sagt da etwas anderes:

root@abu:~$ fdisk -l /dev/hdb

Platte /dev/hdb: 200.0 GByte, 200049647616 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 24321 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes

    Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/hdb1   *           1        4864    39070048+  83  Linux
/dev/hdb2            4865       24321   156288352+   f  W95 Erw. (LBA)
/dev/hdb5            4865        4987      987966   82  Linux Swap / Solaris
/dev/hdb6            4988        9851    39070048+   c  W95 FAT32 (LBA)
/dev/hdb7   *        9852       14715    39070048+  83  Linux
/dev/hdb8   *       14716       19579    39070048+  83  Linux
/dev/hdb9   *       19580       24321    38090083+  83  Linux
root@abu:~$

Im IRC konnte mir auch keiner helfen. Also mal parted fragen, was das meint, wie meine Platte aussieht:

root@abu:~$ parted /dev/hdb print
Plattengeometrie für /dev/hdb: 0.000-190782,210 Megabytes
Disk-Label-Typ: loop
Minor    Start       End     Dateisystem Flags
1          0,000 190782,210  fat32
Information: Vergessen Sie nicht, gegebenenfalls /etc/fstab zu ändern.

root@abu:~$

Aha. parted scheint wohl anderer Meinung zu sein. Kein Wunder, dass das mit hdb8 nichts wird. parted will nichts wissen, von meinen fein säuberlich mittels fdisk angelegten Partitionen. WTF!

Aber wir sind ja flexibel: hda7 frei gemacht und das Kubuntu da drauf installiert. Toll. grub zeigt mir alle alternativen Betriebssysteme an und ich kann das neue Kubuntu booten …

Pustekuchen! Nüscht is:

/FSCK0147.REN countains a free cluster (1). Assuming EOF.
/FSCK0147.REN
File size is 56 bytes, cluster length is 0 bytes.
Truncating file to 0 bytes.

Fein. Meldungen dieser Art rauschen über meinen Monitor, bis die Kiste steht.

Wird wohl Windows dafür verantwortlich sein. Also: Windows starten und einen FS-Check machen. Keine Fehler festgestellt. Klasse. Kubuntu wieder starten. Selbes Problem. Kubuntu bootet nicht bis zum Schulss durch. Leck mich!

Ich hatte noch nie solche Probleme beim Installieren von Linux, wie heute. Selbst die ganz alten SuSEs oder Debians waren da freundlicher zu mir. Schade.

Regen — endlich!

Heute gegen 16:00 Uhr: Regen. ENDLICH! Die gefühlten 36°C sind auf 35,5°C gefallen. Nach 5 Minuten war alles vorbei und die Luftfeuchte war danach sicherlich um 30% höher :-(

Und zu allem Unglück fahre ich in zwei Wochen in den Urlaub; in eine Region, die um die Uhrzeit Jahreszeit Temperaturen hat, die mindestens 10° über den unseren liegen.

Annette war dran — mit der Bestimmung des Zieles. Wenn es nach mir gegangen wäre, wären wir wieder Richtung Norden gezogen. Und das sage ich nicht nur, weil hier jetzt schon seit Frühlingsanfang Temperaturen jenseits der 25°C sind.

Der Übergang war dieses Jahr aber auch radikal: Erst Von November bis Mitte Mai die dicke Winterjacke an. Ich gestehe: In den Wochen, als es unter -10°C hatte, kaufte ich mir ein Stieeeernband (Hallo Thomas!) und bin mit selbigem auf dem Kopf zur Schule gelaufen. Kennt mich ja keiner — da. Danach eine Woche Übergangsjacke und ab dann nur noch im Hemd zur Arbeit.

Das war mein Beitrag zum Wetter.

Vielleicht noch einen, wenn ich lebend aus dem Urlaub wieder da bin. Vielleicht!

Chuck II

Ein Update zu dem hier:

Seit einiger Zeit mal wieder da gewesen und einige sehr wichtige und neue Informationen über unseren Helden #1 gefunden:

There is no theory of evolution. Just a list of animals Chuck Norris allows to live.
Chuck Norris does not sleep. He waits.
Chuck Norris is the reason why Waldo is hiding.
Chuck Norris counted to infinity – twice.
Chuck Norris doesn’t wear a watch, HE decides what time it is.

Weitere Enthüllungen wie immer: hier.

Jaja, so bin ich …

Ivo Schwalbe ist selbstbewusst und bereit, seine Stärken auch anderen zu zeigen. Er ist locker und großzügig.

Ivo Schwalbe gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert und besitzt einen ausgeprägten Ordnungssinn.

Er ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung. Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem „Das gehört sich aber so.“

Ivo Schwalbe ist ein Gewohnheitsmensch. Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet, die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten, und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben. Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert, wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Ivo Schwalbe ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen. Der Umgang mit Menschen macht ihm Spaß, der ideale Arbeitsplatz ist da, wo er mit anderen Menschen zu tun hat.

Ivo Schwalbe ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Ivo Schwalbe ist insofern bescheiden und wenig aufdringlich, als dass er es nicht nötig hat, die Umwelt bei jeder Gelegenheit auf die eigenen Stärken aufmerksam zu machen.

Nein, das ist keine psychologische Einschätzung meines Bewährungshelfers. Das können die alles aus ein paar von mir geschriebenen Zeilen rauslesen. Schon schön.

Und? Trifft das zu?

Schade, dass Annette hier nicht mitließt :-)

via Ehrensenf

ps:

Das war übrigens die Vorlage …

Die Vorbereitungen laufen

Damit auch wiklich nichts schief geht, bei der Umsetzung der folgenden radikalen „Reformen“:

Große Koalition über Verschärfung der Anti-Terrorgesetze einig (Text unbedingt ganz lesen — auch, wenn es weh tut!)

Die Anschläge in New York sind doch das Beste, was den neoliberalen Kräften der Welt passieren konnte.

„Wo bleibt eigentlich die Revolution?“ fragt fefe. Tja, die hat sich vor den Fernseher verkrochen und schaut heute der WM und morgen anderen medialen Säuen zu. Also keine Gefahr.

SpOn hat auch einen Artikel dazu.

KCheckGmail

KCheckGmail

Ich schwöre immer mehr meinem lieben mutt ab. Ja, man wird älter und außerdem lese und schreibe ich jetzt an vielen Orten Mails. Da kommt mir GMail ganz Recht. Nur gibt es leider für den Opera keine so schöne Extension, wie für den Firefox.

Für KDE gibt es jetzt allerdings ein schönes Applet für den Kicker. Das läßt sich auch einfach mit make && make install übersetzen und installieren.

KCheckGmail

Sollte es bei configure bzw. make install Probleme geben, einfach die Fehlerzeile bei Google nachfragen und entsprechend handeln. Es mussten hier einige *-dev-Pakete nachinstalliert werden, sonst nichts.

ps: Wie bin ich denn drauf? Ich habe mich bei den paar Zeilen mindestens 10 mal vertippt. Ist es wirklich schon so schlinn?