Sa, 28.10.06
Upgrade-Horror
So, das neue Ubuntu ist also eingetroffen. Da dachte ich mir doch: “Diesmal wartest du nicht wieder 4 Monate, bis du ein Upgrade machst. Diesmal machst du es gleich …”.
Gesagt getan. /etc/apt/sources.list editiert, apt-get update durchgeführt, apt-get dist-upgrade aufgerufen und auf die Schnauze gefallen.
Problem mit x11-common. Nach einigen Stunden Probieren und Chatten dann die Lösung in einem Forum:
dpkg -i --force-overwrite /var/cache/apt/archives/x11-common_1%3a7.1.1ubuntu6_i386.deb
Danach dann mittels apt-get -f install und apt-get dist-upgrade die Nerven wiedergefunden. Es dauerte nicht lange: acpid und acpi-support zickten rum und wollten sich nicht installieren lassen. Ein File hatte einen Lock und konnte nicht gelöscht werden. Mittels fuser den Prozess gefunden und beendet. Danach ging es weiter. Das Upgrade wurde “normal” beendet. Einige Pakete wurden auf ‘hold’ gesetzt. Ich dachte mir nichts dabei.
Bis zum nächsten Neustart. X wollte nicht: xinit: server error. Juhu. Wäre ja auch zu einfach. Nach dem Lesen eines Bugreports wusste ich, was zu tun war: apt-get install xorg. Jahhhhha. So einfach ist das.
Jetzt läuft scheinbar alles wieder. Ein paar Firefox-Extensions wollen nicht mit 2.0 aber das kommt auch noch.
Fazit: Ein Linux für “human beings” sieht anders aus. Aber ein gescheites Upgrade von einer Version auf eine andere habe ich seit meinen Linux-Anfängen noch nie hinbekommen. Weder die ersten SuSE-Sachen (5-7), noch Debian konnte ich problemlos upgraden. Warum sollte das bei Ubuntu anders sein?
ps: Das Problem mit parted ist aus den Ubuntu-Boot-CDs auch noch nicht entfernt. Eine Neuinstallation wäre also auch keine Option gewesen :-(



Oktober 30th, 2006 at 23:59
Ich probiere es gerade mit
sudo update-manager -d -c
Und am Ende des Upgrades ein
apt-get install ubuntu-desktop
bzw. kubuntu-desktop
mal sehen was da passiert…
Ps. cooles captcha erwischt (LOVE)
Oktober 31st, 2006 at 03:19
Hat zwar eine weile gedauert aber
sudo update-manager -d -c
hat es getan und das ganze ohne Probleme…
sudo apt-get install ubuntu-desktop sagte mir dann das alles aktuell ist…
Oktober 31st, 2006 at 13:22
Naja, vielleicht hast du ja auch nicht sooo viel an deinem Ubuntu eingerichtet. Außerdem wollte ich den update-manager nicht installieren, da ich kein gtk-Zeuchs auf meiner Kiste habe. Wer weiß, was das alles für Abhängigkeiten gegeben hätte :-)
November 1st, 2006 at 21:03
[...] Früher*: Debian/Windows — Heute: Ubuntu/selten Windows Für Debian braucht man Zeit. Zeit zum Konfigurieren, zum Probieren, zum Lesen, zum Fluchen. Mit Ubuntu hat man diese Probleme fast nicht mehr. Außer man hat einen Update-Horror. Windows verwende ich weniger, als vor Jahren. Das liegt einerseits daran, dass die Anwendungen, die es heute für Linux gibt wesentlich besser sind. Dazu hat sich auch noch die Hauptaufgabe meines Rechners geändert. Hatte ich mit Windows noch viel Bildbearbeitung, Satz und Layout gemacht (Photoshop, QuarkXPress, InDesign, Corel), so besteht meine Hauptbeschäftigung heute im Schreiben. Dazu ist Openoffice.org sehr gut geeignet. Für die wenigen Situationen, wo ich wirklich die Windows-Anwendungen brauche, gibt es grub. [...]
November 7th, 2006 at 22:18
> sudo update-manager -d -c
Wenn updaten, dann nur so … Aber leider muss man da rebooten und das macht die Uptime zur Sau ;-)
Aber Panther kommt ja auch bald.
November 8th, 2006 at 07:25
> Aber Panther kommt ja auch bald.
Mein latürnich Leopard …