Liebe Finanzwirtschaft …

… entweder, ihr wollt, dass der „Staat“ die Finger von euren Geschäften lässt, er euch keine Regeln vorgibt, euch machen lässt, was ihr wollt

oder

ihr bettelt in Form von DB-Check Ackermann um Kohle.

Es geht nur das Eine oder das Andere.

Entweder ihr seid die „Marktverfechter“, die „der-Markt-regelt-das Ober-Neoliberalen“

oder

ihr seid doch nur geldgeile Hunde.

Mein Vorschlag: Alles, was mehr als 4 Prozent Rendite bringt, wird mit 80% versteuert. Was spricht dagegen? Zinsen und Rendite sind eh asozial.

Noch ein Zitat, welches ein Kollege bei solchen Situationen immer bring:

Gewinne kapitalisieren, Verluste sozialisieren.

Edit: Was ich mich schon lange frage: Wie wird man in 200 Jahren über unsere jetzige Zeit reden? Sind wir eine Art Mittelalter? Er wird aller höchste Zeit, dass mal jemand kommt und die Zeit der neuen Aufklärung startet.

Zur Vorratsdatenspeicherung

Das MPI hat jetzt ein in Auftrag gegebenes Gutachten zur Vorratsdatenspeicherung vorgelegt. Aus diesem geht hervor, dass

die Verfolgung von Straftaten zu gerade einmal 0,002% durch eine Vorratsspeicherung von Verkehrsdaten effektiviert werden könnte.

Ok. Jetzt kann man argumentieren, dass das schon sinnvoll ist, wenn dadurch auch nur eine Straftat verhindert wurde.

Kann man. Ist aber völliger Quatsch. Auch ja. Und die Terroristen. Ja, die wurden dadurch natürlich abgeschreckt.

via: netzpolitik.org: MPI-Gutachten zur Vorratsdatenspeicherung

Relative Feuchte

Ich muss wieder mehr an meine Leser denken :-)

Also: Ich habe mich die letzten Tage gewundert, warum meine „Weather Station“ bei Humi ständig 99,9% anzeigt. Ok: Taiwan ist nicht für seine metereologischen Präzisionsgeräte bekannt. Verwunderlich ist das aber schon. Jetzt schau ich aus dem Fenster und sehe, dass sich der Außenfühler seines Klebebandes entledigt hat und in der Pfütze liegt.

Was daran lustig sein soll? Keine Ahnung. Aber der Markwart Markwort denkt auch immer an seine Leser und schreibt nur Quatsch.

So geht das …

Die Deutsche Telekom hat 600 Mio. Euro Überschuss. „Davon“ zahlt sie eine Dividende von 3400 Mio. Euro. Die Aktionäre freut das. Vor allem die, die kurzfristig eingestiegen sind und Druck auf die Manager ausüben. Das ganze wird dann durch neue Entlassungen — sozial verträglich natürlich — „kompensiert“.

Mehr dazu …