Meine Worte zum neuen Jahr …

… hat dieses Jahr ein anderer geschrieben:

[Plädoyer für die Empörung](http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,392360,00.html)

Wer jetzt sagt: „Zu lang!“, „Zu wenig Bilder!“, dem seien hier einige Zitate ans Herz gelegt:

> Da ist man sozusagen reflexiv gefedert und total abgeklärt, zynisch abgehangen und skandalgehärtet wie keine Generation zuvor.

Ja, wir sind gemeint!

> Doch das deutsche Dauergejammer über alles und jedes, die preiswerte Gefühlsaufwallung für zwischendurch, aber auch die diffus lastende Dauertaubheit gegenüber den nervenden Zeitläuften – all das ist wahrscheinlich nur die Kehrseite einer **unendlichen Toleranz, die an Gleichgültigkeit heranreicht**.

Ja, wie ich immer sage: Das Problem ist die Toleranz, der Liberalismus (nicht hauptsächlich der wirtschaftliche, aber der auch). Er wird viel zu weit getrieben. Bis zur beschriebenen Gleichgültigkeit.

Und diese unsere derzeitige Mentalität wird ohne Skrupel von vielen Seiten genutzt. Brot und Spiele.

**Guten Rutsch!**

Blondienenwitz

Den besten seiner Art habe ich [hier](http://www.olivergroschopp.de/blog/archiv/2005/12/23/der-blondinenwitz-schlechthin/) gefunden.

Mein liebster Nicht-Blondienen-Witz:

Fressen zwei Kannibalen einen Clown. Sagt der Eine: „Der schmeckt aber komisch!“

Weihnachten

So, meine Frau ist auf Arbeit, die Kleine rücklinks (Schreibt man das so?) vom Hochbett des Großen in seine aufgebaute Legostadt gefallen. Beide heulen, wie die sprichwörtlichen Bojen und mir ist auch ganz feucht um die Augen.

**Allen ein Frohes Fest und ein paar geruhsame Tage.**

So, ich hoffe, ich bekomme heute mein Thinkpad, meine Martin-Gitarre (D-45, what else) und ein Abo bei napster. Aber daraus wird wohl ebenso wenig werden, wie aus dem Hochbett für die Kleine :-)