Gegen Kinderporno-Sperrung

Es erstaunt, dass Ministerin von der Leyen kompromisslos an ihren Plänen festhält und Bedenken von Experten beiseite wischt, ohne darauf sachlich zu antworten. Ein Gutachten des wissenschaftlichen Diensts des Bundestags etwa bescheinigt dem Sperrvorhaben, weitgehend wirkungslos und gleichzeitig grundrechtsgefährdend zu sein. Solche Aussagen hält die Ministerin für „unterirdisch“. Die Gesellschaft für Informatik (GI), also die größte Ansammlung von Fachkompetenz im deutschsprachigen Raum, plädierte Anfang April fast schon verzweifelt für eine effektivere Strafverfolgung. Die geplanten Sperrungen dagegen seien wenig hilfreich, sondern überwiegend schädlich.

Warum entscheiden sowas Leute, die davon keine Ahnung haben?

Ein Schelm, der Böses bei einer solchen Sperr-Infrastruktur denkt: Ist die erst einmal umgesetzt, dann kann man damit auch anderen unliebsamen Content aus dem Netz nehmen.

Und die Geschichte mit dem Zahnarzt kennt ihr? Nein? Na dann!

BTW: Wikileaks braucht eure Hilfe! Die deutsche Domain ist leider schon vom Netz.

via: netzpolitik.org

3 Gedanken zu „Gegen Kinderporno-Sperrung“

  1. Zur Kompetenz von Heim&Herd Ursel braucht man wohl nix wirklich mehr anmerken. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. Hier noch eine nette Liste, der willigen Helfershelfer der hiesigen Junta, welche sofort, zum Wohle des Volkes natürlich, ja zur Sperrung meinen:
    http://zensurprovider.de/

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