ARD und ZDF

Ihr wisst, [worum es geht](http://news.google.de/news?hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official&hs=ItC&q=rundfunkstaatsvertrag&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wn)? Klar, ihr seid doch informiert.

Dabei ist vorgesehen, dass zum Beispiel die Medieninhalte (Video/Audio) von ZDF und ARD nur eine bestimmte Zahl von Tagen im Netz bleiben dürfen. Vielleicht sieben Tage kann man sie dann nach Erstausstrahlung ansehen. Wie schon viele geschrieben haben: „Die haben das Internet immer noch nicht verstanden …“.

Dabei ist die Lösung so einfach und auch sehr clever. Ich weiß nicht, ob sie [Holger](http://blogs.hr-online.de/nightline/2008/06/13/liebe-intendaten/) (Holgi find ich doof) als erster hatte. Sie ist aber die naheliegendste Idee überhaupt: Alles per [CC](http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons) veröffentlichen!

Was alle gezahlt haben, sollte auch allen gehören!

> „Den Rest besorgt das Netz dann schon von alleine.“

Genau. So funktioniert Internet.

BTW: Ich weiß nicht, ob den Funktionären und vor allem den Ministerpräsidenten und deren „Experten“ klar ist, welche Chance und welchen Wert sie vertun, wenn sie die Inhalte, die durch öffentliche Gelder geschaffen wurden, der Öffentlichkeit nicht zugänglich machen.

Was wäre das für ein Archiv. Was könnte man alles sehen? Wie könnte man sich informieren? Was könnte man alles „nach-sehen“, wenn man nicht zur gewünschten Zeit im Sessel sitzt?

*Update:* Nochwas [von der Spree](http://www.spreeblick.com/2008/06/13/medien-sind-macht/) …

Neuer Eklat um NPD in Sachen

Bei der Wahl des neuen Ministerpräsidenten ist es im Sächsischen Landtag zu einem Eklat gekommen. Der Kandidat der NPD Johannes Müller bekam drei Stimmen mehr, als die NPD-Fraktion Stimmen hat. Es müssen also 3 Abgeordnete aus CDU, SPD, Linksfraktion, FDP oder Grünen den NPD-Mann unterstützt haben. *MÜSSEN!*

Update: Nein, so ist es natürlich nicht. Aber für einen [reisserischen Artikel](http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,555971,00.html) (ganz unten lesen) reicht es allemal. Danke, ihr Pfeifffen Qualitätsjournallie!